Programm

Grundlage der Ratsarbeit ist das Wahlprogramm der CDU für die Kommunalwahl 2014. Dieses Wahlprogramm wurde von allen Kandidatinnen und Kandidaten und den Ratsmitgliedern der vergangenen Ratsperiode sowie dem Ortsvorstand erarbeitet und im April 2014 von den Mitgliedern der CDU Limburgerhof in einer Mitgliederversammlung verabschiedet.

Nachfolgend finden Sie das Programm:
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Inhalt

1.    Entwicklung der Gemeinde
2.    Familien, Kinder, Jugend und Senioren
3.    Kultur, Sport und Bildung
4.    Ehrenamtliches Engagement
5.    Finanzen und Verwaltung

 

Entwicklung der Gemeinde
Zukunftsgerechte Gestaltung von Wohnen und Infrastruktur

Wir fördern die langfristige Entwicklung von Limburgerhof durch eine verantwortungsvolle Gemeindeplanung, ein ökologisch geprägtes Verkehrskonzept und attraktive Wohnbedingungen.


  • Wir wollen den ursprünglichen, liebenswerten Charakter von Limburgerhof als Gemeinde im Grünen bewahren. Wir sind gegen eine weitere Verstädterung unserer Gemeinde und sprechen uns allenfalls für eine maßvolle bauliche Weiterentwicklung aus.
  • Gleichzeitig wollen wir attraktive Rahmenbedingungen für Gewerbetreibende in unserer Gemeinde. Wir wollen eine aktive Wirtschaftsförderung des Mittelstandes und eine wirtschaftsfreundliche, dienstleistungsbewusste Gemeindeverwaltung. Eine weitere Erhöhung der Gewerbesteuer lehnen wir ab. Wir wollen umfassend auf die Bedürfnisse der in unserer Mitte angesiedelten Gewerbetreibenden eingehen. Derzeit sehen wir keine Notwendigkeit, das Gewerbegebiet „Nord“ zu erweitern.

  • Wir wollen ein neues Gesamtkonzept für den Verkehr in Limburgerhof erarbeiten, das einem sich verändernden Mobilitätsverhalten Rechnung trägt und auch ökologische Aspekte noch stärker als bisher berücksichtigt. Wir möchten Anreize schaffen für die um-weltschonende Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Limburgerhof ist mit seinem S-Bahn-Haltepunkt und der Park & Ride-Anlage ein Ziel vieler Pendler aus den umliegenden Gemeinden. Wir wollen die Park & Ride-Anlage weiter ausbauen und den Bahnhof und sein Umfeld insgesamt ansprechender gestalten. Wir fordern die Errichtung von Elektroladestationen für E-Mobile sowie separate Parkplätze für Car-Sharing, um diese Formen umweltschonender Mobilität zu fördern.

  • Darüber hinaus fordern und fördern wir die ständige Modernisierung der Gemeindestraßen. Wir haben erreicht, dass im Rahmen des „Straßenausbauprogramms“ nach und nach alle Straßen umgebaut und verbessert werden. Wir werden uns auch künftig dafür einsetzen, dass bei jeder Maßnahme der Verkehrsfluss, die Parksituation und die Straßenbeleuchtung optimiert werden. Wichtig ist uns ebenfalls, dass Fußgängerquerungen und Mindestgehwegbreiten eingeplant werden. Auf der Höhe der Bordsteine an den Straßenübergängen liegt unsere besondere Aufmerksamkeit, weil wir Hindernisse beseitigen wollen.

  • Für die Gemeinde muss ein Fahrradwegekonzept erstellt werden. Wir brauchen ein geschlossenes Netz von Fahrradwegen in unserer Gemeinde, um Anreize für die umweltfreundliche Nutzung von Fahrrädern zu schaffen. Die bestehenden Lücken in Form fehlender Verbindungen zwischen den Fahrradwegen oder unübersichtlicher Fortführungen müssen der Vergangenheit angehören.

  • Wir setzen uns neben bezahlbarem Wohnraum nachhaltig für ein attraktives Wohnumfeld ein, damit sich die Menschen in unserer Gemeinde langfristig wohlfühlen. Dazu gehören ganz wesentlich auch Sicherheit und Sauberkeit. Darum werden wir einer Verwahrlosung des öffentlichen Raums mit aller Entschiedenheit entgegentreten. Wir wollen genauer hinschauen, an welchen Stellen (z.B. Burgunder Platz oder Bahnhofsumfeld) wir die Anstrengungen zur Reinigung von Straßen und Plätzen weiter ausbauen müssen.

  • Ein weiterer wichtiger Aspekt eines modernen Wohnumfeldes ist eine angemessene Internetversorgung. Wir setzen uns dafür ein, dass die in Teilen unserer Gemeinde noch unzureichende Internetversorgung durch eine flächendeckend verfügbare Hochgeschwindigkeitsanbindung zügig verbessert wird.

  • Natur- und Umweltschutz sind uns ein zentrales Anliegen. Wir werden dafür eintreten, dass auch die Gemeinde ihren Beitrag zur Energiewende leistet und die gemeindlichen Gebäude unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz modernisiert werden. Wir fordern die Gemeindeverwaltung ferner auf, vorbildlich alle Möglichkeiten zur Energieeinsparung auszunutzen. Wir wollen dadurch einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten und gleichzeitig Einsparpotenziale realisieren, die wir an anderer Stelle sinnvoll investieren können. Darüber hinaus fordern und fördern wir die Energieeinsparung in Privathaushalten und wollen deshalb die energetische Beratung im Bürgerbüro weiter ausbauen.

 
Familie, Kinder, Jugend und Senioren
Soziales Miteinander


Wir setzen uns für das soziale Miteinander ein, damit Limburgerhof für Jung und Alt eine attraktive Gemeinde bleibt. Limburgerhof soll sich als familienfreundliche Gemeinde weiterentwickeln.

Kinder sind eine Bereicherung für die Familie und für die Gesellschaft.
  • Wir wollen uns deshalb an ihnen orientieren. Wir werden die Spielplätze in unserer Gemeinde pflegen und fortentwickeln und dabei den Wünschen der Kinder in unserer Ge-meinde gerecht werden.

  • Die Schulwege sollen auf mögliche Gefährdungen geprüft werden. Wir setzen uns für Lösungen ein, die sichere Schulwege garantieren.

 
Jugendpolitik ist Zukunftspolitik.
  • Die Wertvorstellungen und Orientierung werden in der Jugend angelegt. Wir wollen deshalb unseren Jugendlichen sinnvolle Angebote für die Gestaltung ihrer Freizeit machen. Die bestehenden Einrichtungen und Angebote für unsere Jugend wollen wir stärken und ausbauen. Wir wollen die vorhandene Einbeziehung unserer Jugend in Vereinen und schulischen Gremien uneingeschränkt fördern.

  • Die Gewalt- bzw. Suchtprävention in den örtlichen Schulen soll verstärkt werden.

 
Miteinander von Jung und Alt
  • Generationengerechtigkeit und das Miteinander von Jung und Alt sind die Ziele unseres Handelns. Wir wollen die Ressourcen unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger für unsere Gemeinde erschließen. Ihr reicher Erfahrungsschatz und ihr Wissen sind das Potential für Patenschaften oder Ehrenämter. Das Mehrgenerationenhaus (MGH) ist dabei ein wichtiges Angebot. Wir werden den Ausbau des Angebots aktiv vorantreiben.

  • Angesichts einer zunehmend alternden Gesellschaft ist der Bedarf an „seniorengerechtem Wohnen“ sowie an bezahlbarer und menschenwürdiger Pflege in den letzten Jahren enorm gewachsen. Wer die häusliche Pflege eines nahen Angehörigen übernimmt, ist auf vielfältige Beratungs- und Unterstützungsleistungen angewiesen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass das Angebot mit der steigenden Nachfrage Schritt hält, z.B. durch die Einrichtung einer zentralen Beratungsstelle in der Gemeindeverwaltung. Darüber hinaus ist uns die Entwicklung von generationsübergreifenden Wohnkonzepten ein wichtiges Anliegen. Außerdem fordern wir einen durch Sponsoren finanzierten – also für die Menschen in unserer Gemeinde kostenlosen – „Bürgerbus“, um unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Mobilität zu erleichtern und Anreize zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs zu setzen.

  • Wir setzen uns für Solidarität mit Menschen jeglichen Alters mit besonderen Anforderungen und für hilfsbedürftige oder behinderte Menschen ein, damit sie an unserem gemeinsamen Leben in Limburgerhof uneingeschränkt teilhaben und teilnehmen können. Inklusion geht uns alle an! Wir setzen uns daher u.a. für barrierefreie Zugänge zu allen öffentlichen Einrichtungen und Straßenübergängen und Haltestellen des ÖPNV ein.

  


Kultur, Sport und Bildung
Lebensqualität für alle


Wir setzen uns für ein breit gefächertes Angebotsspektrum in den Bereichen Kultur, Sport und Bildung ein, um für unsere Gemeinde eine hohe Lebensqualität zu gewährleisten.

Wir geben Bildung Vorrang.
  • Gute Bildung bedeutet Zukunftsfähigkeit und Bildung fängt schon in der Kindertagesstätte an. Deshalb setzen wir uns für optimale Lernbedingungen in den Kindertagesstätten und Schulen unserer Gemeinde ein.

  • Die Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist unverzichtbar. Wir leben in einer Region mit einem sehr guten Arbeitsmarkt, der sehr viele junge Menschen anzieht, die zurecht den Wunsch und das Recht auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben. Wir wollen, dass Limburgerhof für junge Familien attraktiv bleibt. Das Betreuungsangebot in den Kindertagesstätten wurde dank unseres Engagements bedarfsgerecht ausgebaut. Wir wollen uns weiter für den Ausbau einsetzen, um auch künftig ein ausreichendes Betreuungsangebot zu gewährleisten.

  • Dazu gehört auch, dass wir das Ganztagsangebot an den Grundschulen weiter ausbauen und fördern. Das qualitativ hochwertige Hortangebot werden wir weiter entwicklen.

  • Ergänzend zur Betreuung in den Kindertagesstätten wollen wir das Angebot der Tagesmütter ausbauen und fördern.

  • Die Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises ist ein wichtiger außerschulischer Bildungsfaktor und das Rückgrat der Erwachsenbildung. Wir setzen uns für eine Weiterentwicklung des Angebots der KVHS ein. 

 
Die Förderung der Kultur ist ein Standortfaktor.
  • Limburgerhof zeichnet sich durch ein reichhaltiges kulturelles Angebot aus. Deshalb unterstützen wir auch in finanziell schwierigen Zeiten das kulturelle Engagement in unserer Gemeinde. Dabei spielt das Angebot der Vereine und Verbände eine tragende Rolle. Dies wird von uns gefördert, indem wir ausdrücklich auf eine noch bessere Zusammenarbeit von Vereinen hinarbeiten.

    Die CDU fordert, die Pavillons in der Carl-Bosch-Schule auch weiterhin für die Vereine zur Nutzung zur Verfügung stellen.

  • Stark machen wir uns auch zukünftig für die Integration von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wir unterstützen unsere ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in ihrem Bemühen, in unserer Gemeinde umfassend heimisch zu werden. Verständnis und Respekt für unsere Kultur sind uns dabei ein großes Anliegen.

  • Wir wollen die Aufenthaltsqualität im Zentrum unserer Gemeinde weiter steigern. Zum Erhalt unseres Kinos werden wir, wie bisher, alle Möglichkeiten des Gemeinderates nutzen.

  • Wichtig ist uns, das Straßenfest als Treffpunkt für Jung und Alt gemeinsam mit den in unserer Gemeinde ansässigen Gewerbetreibenden weiterentwickeln.

  • Wir fordern, dass die freiwilligen Leistungen der Gemeinde z.B. für die Gemeindebücherei, Mehrgenerationenhaus und Jugendkulturzentrum trotz knapper Kassen im bisherigen Umfang beibehalten bleiben.

  • Das Sportzentrum im Hermann-Löns-Weg wird zum Großprojekt in der kommenden Ratsperiode. Wir setzen uns für eine integrierte Gesamtlösung ein und haben entsprechende Haushaltsmittel für die Folgejahre in den Gemeindehaushalt eingestellt. Damit sollen die Sportstätte modernisiert und die Funktionsgebäude grundlegend umgestaltet werden.

 


Ehrenamtliches Engagement
Unentbehrlich!

Das soziale Miteinander in unserer Gemeinde wird wesentlich geprägt durch das unverzichtbare ehrenamtliche Engagement in allen Bereichen des gemeindlichen Lebens.

  • Wir unterstützen freiwillige, ehrenamtliche Tätigkeiten in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens. Wir wollen für die entsprechende Anerkennung sorgen.
     
  • Die Männer und Frauen in der Feuerwehr Limburgerhof beweisen täglich ihre Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Wir wollen auch weiterhin für eine moderne Ausstattung und eine sachgerechte Unterbringung sorgen.

 


Finanzen und Verwaltung
bürgernah – effizient - zukunftsorientiert


Nur eine finanziell gesunde Gemeinde kann ihre vielfältigen Aufgaben zum Wohle der Menschen erfüllen. Wir setzen uns deshalb für eine nachhaltige Haushaltspolitik ein.

  • Die CDU setzt weiterhin auf eine solide Haushaltspolitik. Diese ist Voraussetzung dafür, dass wir auch in Zukunft wichtige Projekte in unserer Gemeinde anpacken und umsetzen können.

    Die Ausgaben müssen sich an den Einnahmen orientieren. Wir sind gegen die Erhöhung von Steuern und Abgaben. Deshalb wollen wir zukünftig noch genauer hinschauen, wofür die Gemeindeverwaltung unser Geld ausgibt. Wir sehen deutliches Einsparpotential durch die Überprüfung der Verwaltungsaufgaben und der Verwaltungsorganisation unserer Gemeinde. Darüber hinaus werden wir entschieden eine konsequente finanzielle Beteiligung von Bund, Land und Kreis an den von Bund und Land übertragenen Aufgaben einfordern.

     
  • Ein besonderes Anliegen ist es uns, die niedrigen Abwassergebühren zu erhalten.
  • Der Bürgerservice unserer Verwaltung soll ausgebaut werden. Wir wollen eine Verwaltung, die nach wirtschaftlichen Grundsätzen vorgeht und sich als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde versteht. Ein neuer, zeitgemäßer Webauftritt, der den Nutzern mehr Service und Kommunikationsmöglichkeiten zu aktuellen Entscheidungen bietet, ist dringend erforderlich. Wir fordern eine schnellere Umsetzung der Beschlüsse des Gemeinderats und der Ausschüsse durch die Verwaltung zum Wohle der Menschen in unserer Gemeinde. Die Bürgerinnen und Bürger von Limburgerhof müssen spüren, dass sie mit kompetenten Ansprechpartnern in der Gemeindeverwaltung zu tun haben.

  • Wir werden erneut einen Versuch unternehmen, die interkommunale Zusammenarbeit zu verbessern. Gerade bei der besseren Ausnutzung von Einrichtungen, Geräten oder Maschinen ist hier noch Potential für alle beteiligten Kommunen vorhanden. Wir können dadurch vor allem auch Geldmittel einsparen, die wir an anderer Stelle sinnvoller einsetzen können.